Reicht die Rente?

Haben Sie sich eigentlich schon einmal intensiver mit Ihren Rentenansprüchen beschäftigt? Dann haben Sie garantiert bemerkt, was so vielen Deutschen sauer aufstößt: die Informationen zu gesetzlichen, betrieblichen und privaten Bezügen sind uneinheitlich aufgebaut und nicht wirklich transparent.

 

Laut einer Umfrage der Frankfurter Goethe Universität können gar ca. 70 % der Befragten ihre Gesamtrente nicht einschätzen - eine entsprechende Altersvorsorge scheint bei Betrachtung dieser Zahlen nahezu unmöglich. Während sogar knapp die Hälfte der Studienteilnehmer eine Altersarmut fürchtet, gaben 2 von 3 Befragten an, dass sie aktuell wahrscheinlich zu wenig sparen.

 

Um die mangelnde Transparenz zu bekämpfen und Versorgungslücken offenzulegen, fordern der Bankenverband und die Deutsche Renten Information (DRI) die Einführung einer neutralen Informationsplattform. 

DASS es zu einer Lücke im Alter kommen wird, ist eigentlich kein Geheimnis, wenn man sich einmal folgende Situation vor Augen führt:

Die Berechnung erfolgte aufgrund der vereinfachten Annahme, dass laut dem Jahresbericht der Deutschen Rentenversicherung das Nettorentenniveau (also das Verhältnis von Nettorente zu Nettolohn) im Jahr 2016 bei ca. 48% lag. 
Allerdings wird die genaue Rentenhöhe anhand individueller Merkmale berechnet, so dass das oben gezeigte Beispiel lediglich als grobe Richtlinie dient.

 

Wir (und ganz nebenbei auch die Deutsche Rentenversicherung) empfehlen auf jeden Fall eine private Altersvorsorge zu treffen. Ob dies nun in Form eines Riester- oder eines Fonds-Sparplans geschieht ist grundsätzlich egal - sicher ist nur ein bevorstehender Konsumverzicht im Alter, wenn Sie nicht schon früher damit beginnen, langfristig ein Vermögen aufzubauen!